Boulderhalle in Rieden am Forggensee
DAV Kletterzentrum Allgäu
Bouldern im DAV Kletterzentrum Allgäu
Das DAV Kletterzentrum Allgäu in Rieden am Forggensee, von der Sektion Füssen betrieben und auf seiner Website Nei und Nauf genannt, ist eine Seilkletterhalle: 880 m² Kletterfläche bis 15 Meter, rund 95 Routen vom dritten bis zehnten Grad, hauptsächlich im Vorstieg, zwei eingerichtete Topropelinien und drei Autobelays, an die Kinder ab vier dürfen. Gebouldert wird in der Boulderhöhle drinnen auf 100 m² und draußen auf weiteren 105 m², bei Sonne mit Blick auf die Berge, und dafür gibt es ein eigenes Boulderticket, auch als Familienkarte.
Zum Trainieren gibt es einen Kraftraum mit Ringen, Beastmaker, Klimmzugstange und Gewichten, ein Campusboard mit Steckbrett und eine fast vier Meter hohe Definierwand, an der du dir deine Boulder selbst zusammenstellst. Kurse reichen vom Schnupperkurs mit Leihausrüstung bis zum Vorstiegskurs ab zwölf Jahren.
Das Bistro zieht den Cappuccino aus einer italienischen Siebträgermaschine, gesessen wird auf einem ausgedienten Sessellift der Ifenbahn, draußen am Grillplatz. Grill- und Boulderabende, Vorträge und Partys stehen im Kalender. Kinder werden beaufsichtigt, ab 14 geht es mit Einverständniserklärung der Eltern allein. Geraucht wird nicht, auch nicht draußen, und Tiere bleiben zu Hause.
Im Winter, von Mitte September bis Anfang Mai, ist dienstags bis freitags von 16 bis 22 Uhr geöffnet, am Wochenende und an Feiertagen von 13 bis 21 Uhr, montags ist zu. Im Sommer bleibt die Halle auch mittwochs und freitags geschlossen und öffnet an den übrigen Tagen um 13 Uhr. Ist zwei Stunden vor Schluss niemand da, macht die Halle früher dicht.
Ausstattung
- Café
- Ausrüstungsverleih
- Kurse
- Trainingsbereich
- Outdoor Bereich
Besonderheiten
- Boulderhöhle drinnen, 105 m² Bouldern draußen, Sessellift im Bistro
Häufige Fragen zum DAV Kletterzentrum Allgäu
Kurze Antworten auf das, was vor dem ersten Besuch am häufigsten gefragt wird.
Wann hat das DAV Kletterzentrum Allgäu geöffnet?
Das DAV Kletterzentrum Allgäu ist Di bis Fr 16:00 bis 22:00 Uhr, Sa und So 13:00 bis 21:00 Uhr geöffnet. Geschlossen: Mo. Feiertage und Kurszeiten können abweichen, die aktuellen Zeiten stehen auf der Webseite der Halle.
Was kostet Bouldern im DAV Kletterzentrum Allgäu?
Die Eintrittspreise: Erwachsene 9,50 €, Jugendliche (14 bis 17) 7,50 €, Kinder (bis 13) 5,50 € und Familienkarte 28,00 €. Leihschuhe kosten 5,00 €. Die Preise gelten fürs Bouldern und für Gäste ohne DAV-Mitgliedschaft; der Eintritt fürs Klettern kostet 14 €. DAV- und ÖAV-Mitglieder zahlen 7,50 €, Mitglieder der Sektion Füssen 5,50 €. Die Familienkarte gilt für beide Eltern und alle eigenen Kinder. 11er-Karten gibt es nur fürs Klettern, Halbjahres- und Jahreskarten nur für DAV-Mitglieder. Geprüft im Oktober 2026, Preise können sich ändern.
Kann ich im DAV Kletterzentrum Allgäu Boulderschuhe leihen?
Ja. Du kannst Schuhe vor Ort leihen und brauchst für den ersten Besuch keine eigene Ausrüstung. Chalk gibt es ebenfalls in der Halle. Wenn du eigene Schuhe kaufen willst, hilft unser Guide zu Boulderschuhen für Anfänger bei der Wahl.
Ist das DAV Kletterzentrum Allgäu für Kinder geeignet?
Ja. Ab 14 Jahren dürfen Jugendliche allein bouldern, jüngere Kinder nur in Begleitung einer Aufsichtsperson (Stand Oktober 2026). Als Aufsicht gilt: Kinder werden beaufsichtigt; ab 14 allein mit Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten. Einen eigenen Kinderbereich gibt es nicht. Regelmäßig laufen Kurse und Camps für Kinder. Was du sonst mitbringen solltest, steht in unserem Guide zum Bouldern mit Kindern.
Gibt es Kurse für Anfänger?
Ja. Das DAV Kletterzentrum Allgäu bietet Kurse an, in denen du die Grundlagen lernst: richtig abspringen, Routen lesen, Technik statt Kraft. Einen Kurs brauchst du zum Bouldern nicht, er verkürzt den Einstieg aber deutlich. Unser Anfänger-Guide erklärt, was du für den ersten Besuch wissen musst.
Gibt es einen Trainingsbereich?
Ja. Neben den Boulderwänden gibt es einen Bereich zum gezielten Training. Welche Geräte und Boards dort hängen, ist hier nicht im Detail erfasst, ein Blick auf die Webseite lohnt sich also vor dem ersten Besuch.