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Boulderhallen mit Moonboard

Ein Moonboard ist eine steile Trainingswand mit einer LED unter jedem Griff. Boards mit demselben Griffset und Winkel sind überall auf der Welt gleich aufgebaut, deshalb fühlt sich ein Boulder aus der App an jedem dieser Boards gleich an.

In 49 Boulderhallen in 38 Städten hängt eins. Die Liste ist nach Stadt sortiert, und jede Halle hat ein eigenes Profil mit Öffnungszeiten und Preisen. Hat eine Halle zusätzlich ein Kilterboard oder Tension Board, steht das dabei.

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Moonboard nach Stadt

49 Hallen in 38 Städten

Wie funktioniert ein Moonboard?

Die Idee stammt von dem britischen Kletterer Ben Moon, der das Board um 2005 entwickelt hat: eine Trainingswand, die überall gleich aufgebaut ist. Das klassische Moonboard hängt mit 40 Grad Überhang, daneben gibt es eine Version mit 25 Grad und ein kleines Mini Moonboard. Der Winkel gehört zum Standard, und genau das macht die Boulder vergleichbar.

Die Griffe kommen in Sets, die nach ihrem Jahr benannt sind, zum Beispiel 2016, 2017, 2019 und 2024. Jeder Boulder in der App gehört zu einem bestimmten Set. Welches an deinem Board hängt, siehst du am Board selbst oder fragst an der Theke.

Die Farbe der LED sagt dir, wofür ein Griff da ist:

  • Grün sind die Startgriffe.
  • Blau sind die erlaubten Griffe dazwischen.
  • Rot ist der Top-Griff, meist ganz oben.

So startest du einen Boulder am Moonboard

  1. Lade die offizielle Moonboard-App herunter, es gibt sie für Android und iPhone.
  2. Wähl das Set und den Winkel, die an deinem Board hängen.
  3. Such dir einen Boulder aus. Boulderer aus aller Welt haben Tausende Probleme eingetragen.
  4. Verbinde die App per Bluetooth mit dem Board, dann leuchten die Griffe.

In der App legst du auch eigene Boulder an, bewertest Probleme und sammelst deine Favoriten.

Ist das Moonboard für Anfänger geeignet?

Für die ersten Monate eher nicht. Die Griffe sind klein, das Board ist steil, und selbst die leichtesten Boulder liegen etwa im Bereich 6A. Die Grade fallen dabei streng aus. Wer ein, zwei Jahre bouldert, fängt mit den leichtesten Problemen an, auch wenn die Zahl einfach aussieht. Was die Grade bedeuten, erklärt der Artikel zu den Bouldern-Schwierigkeitsgraden.

Wer erst testen will, ob ihm Training am Board liegt, ist am Kilterboard gut aufgehoben: Es lässt sich flacher stellen, und die Boulder werden damit leichter.

Worauf du beim Training am Moonboard achten solltest

Das steile Board fordert Finger, Schultern und Körperspannung, weil viele Züge weit und explosiv sind. Wärm dich vorher an leichten Bouldern auf. Hör auf, sobald deine Bewegungen unsauber werden, denn mit der Müdigkeit steigt die Verletzungsgefahr deutlich. Eine Session von ein bis eineinhalb Stunden reicht.

Häufige Fragen zum Moonboard

Kurze Antworten, bevor du zum ersten Mal ans Board gehst.

Wie viele Boulderhallen in Deutschland haben ein Moonboard?

Im Boulderhallenfinder sind es 49 Boulderhallen in 38 Städten. Die Liste auf dieser Seite zeigt alle, nach Stadt sortiert, jede mit eigenem Profil.

Wie steil ist ein Moonboard?

Das klassische Moonboard hängt mit 40 Grad Überhang. Daneben gibt es eine Version mit 25 Grad. Der Winkel gehört zum Standard, damit ein Boulder aus der App an jedem Board mit demselben Winkel gleich ist.

Was bedeuten die Farben am Moonboard?

Grün leuchten die Startgriffe, Blau die erlaubten Griffe dazwischen, und Rot markiert den Top-Griff, meist ganz oben am Board.

Was ist der Unterschied zwischen Moonboard und Kilterboard?

Beide zeigen die Boulder per LED über eine App. Beim Moonboard sind die Winkel Teil des Standards, 40 oder 25 Grad. Das Kilterboard lässt sich über einen weiten Bereich verstellen, auch deutlich flacher, was den Einstieg leichter macht.

Wer hat das Moonboard erfunden?

Der britische Kletterer Ben Moon, um 2005. Seine Idee war eine Trainingswand, die überall gleich aufgebaut ist, damit Boulderer auf der ganzen Welt dieselben Probleme klettern können.

Fehlt eine Halle? Du weißt von einem Moonboard, das hier nicht steht? Schreib uns, dann nehmen wir es auf.

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